
Leichlingen hat den Ruf, eine reiche Stadt zu sein. Trotzdem gibt es auch hier die andere Seite des Lebens. Damit auch den Mitbürgern in unserem Ort, die sich nicht auf der Sonnenseite befinden, das Leben etwas erträglicher wird, hat auch unsere Stadt inzwischen eine Tafel, eine von ca. 800 bundesweit. Und die Zahl der "Bedürftigen" nimmt rapide zu. Wir leben in einer Zeit in der man oft ganz schnell unverschuldet abrutschen kann. Die Tafeln übernehmen hier Verantwortung in der Gesellschaft und helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird.
Die Leichlinger Tafel gibt es seit zwei Jahren im Gewerbepark der Fam. Christiani, die sich sozial sehr engagiert. Das notwendige Kühlfahrzeug wurde durch Mercedes-Benz und dem Rotary-Club Lev.-Opladen je zur Hälfte gesponsert. Mehr als 300 Personen sind z.Z. bei unserer Tafel registriert, 1/3 davon sind Kinder. Obwohl es Lebensmittel im Überfluss gibt, haben nicht alle Menschen ihr "täglich Brot". Die Tafeln bemühen sich um Ausgleich in ihrer Stadt. Bei der Tafel werden qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel verteilt, die im Wirtschaftsprozess keine Verwendung mehr finden.
Die Lebensmittel bekommt sie von Unternehmen aus der Lebensmittelbranche wie Supermärkte, Bauern, Bäcker usw., die den Tafelgedanken unterstützen. Finanziert wird die Tafel ausschließlich durch Spenden, Sponsoren und Mitgliedsbeiträge. Um den Kontakt zu den Leichlinger Unternehmen zu intensivieren, ist die Leichlinger Tafel dem WIV beigetreten. Wir hoffen in dieser Gemeinschaft die richtigen Ansprechpartner für die Unterstützung dieser guten Sache zu finden. Nicht zuletzt muss erwähnt werden, dass die Tafelarbeit nur verwirklicht werden kann durch die ehrenamtlichen Helfer. Wir alle arbeiten unermüdlich, aber mit viel Freude für die Menschen in unserer Stadt, denen es nicht so gut geht. Da gibt es den Fahrdienst, Sortieren der Lebensmittel, Ausgabehelfer, Büroarbeit u.v.m. Über Verstärkung in unserem Team würden wir uns immer freuen.